News

Montag, 18. Juli 2022

Neuigkeiten aus Bad Saulgau

Voller Stolz möchten wir Ihnen unsere neue Homepage präsentieren! Hier finden Sie Näheres über unsere Klinik allgemein, Wissenswertes zu Krankheitsbildern und Therapiemöglichkeiten, sowie Informationen zu der Aufnahme in unsere Klinik, unseren Behandlern, Neuigkeiten zu Long Covid u.v.m.

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Montag, 18. Juli 2022

Patientennachtreffen 2023

Liebe ehemalige Patienten,
aufgrund von Corona muss das Patientennachtreffen 2022 leider abgesagt werden. Den neuen Termin für 2023 werden wir Ihnen schnellstmöglich zukommen lassen. Wir bitten um Entschuldigung und freuen uns schon auf ein Wiedersehen!

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Montag, 18. Juli 2022

Pressebeitrag im topmagazin Bodensee

Wir freuen uns riesig und sind sehr dankbar für die Möglichkeit, Ihnen einen Beitrag über uns im topmagazin Bodensee vorstellen zu dürfen. In dem Beitrag geht es unter Anderem um Stresserkrankungen, wie z.B. Burnout und Depression und wie wir von der Akutklinik Bad Saulgau Betroffenen helfen möchten.

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Donnerstag, 7. Juli 2022

Pressemitteilung: Experte warnt: Versorgungsengpässe und leere Regale fördern Urängste

Laut Aussage der Bundesregierung wird Deutschland über das Jahr 2023 hinaus mit Lieferengpässen und damit vermehrt mit leeren Regalen beispielsweise in Supermärkten rechnen müssen. Dr. med. Gerhard Schell, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Ärztlicher Direktor der Akutklinik Bad Saulgau, erwartet grundlegende Veränderungen in der Gesellschaft: „Es werden Ängste aufkommen, die vielen Menschen zuvor unbekannt waren.“ Schell, zugleich Psychoanalytiker, vermutet, dass es auch positive Aspekte geben wird und führt aus, wie sich jeder auf die Veränderungen einstellen und möglichen Ängsten vorbeugen kann. Gas und Strom, herkömmliche Lebensmittel wie Senf, handelsübliche Schrauben, einfache Mülltüten oder für die Industrie relevante Rohstoffe entwickeln sich zur Mangelware, sind also entweder mit Wartezeiten verbunden oder gar nicht verfügbar. Das sorgt in der Bevölkerung für Ängste und Veränderungen.

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Dienstag, 19. April 2022

Pressemitteilung: 5 Tipps, wenn Kinder Fragen zum Krieg stellen

Fotos und Filmaufnahmen vom Krieg in der Ukraine sind auch für Kinder allgegenwärtig, von Zeitungen über TV-Beiträge bis zu Social-Media-Kanälen. Im Gegensatz zu Erwachsenen fehlt Kindern die Erfahrung, mit diesen Eindrücken umzugehen und sie beispielsweise in Relationen, wie geografische Entfernungen, zu sehen. Es entstehen bei Kindern grundsätzlich Fragen zu dem, was sie aufnehmen und empfinden. Dr. med. Gerhard Schell, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Ärztlicher Direktor der Akutklinik Bad Saulgau, empfiehlt Eltern und Pädagogen, den Fragen der Kinder nicht auszuweichen, sondern altersgerecht zu begegnen: „Ein Fehler der Erwachsenen könnte sein, den Realitätssinn von Kindern zu unterschätzen!“ Dr. Schell, zugleich Psychoanalytiker, empfiehlt Folgendes, um das Entstehen ungesteuerter Ängste bei den Kindern zu verhindern. Ab dem dritten Lebensjahr entwickeln Kinder einen Realitätssinn, können also wahrgenommene Ereignisse als Gefahr oder Bedrohung einordnen. Zerbombte Häuser, das Explodieren von Raketen, brennende Panzerwracks und weinende oder tote Menschen fördern bei Kindern genau wie bei Erwachsenen das Gefühl der Angst. Geografische Entfernungen kann ein Kind beispielsweise nicht relativieren, deshalb sagt Dr. Schell, zudem Facharzt für Neurologie und Psychiatrie: „Man muss den Kindern den Krieg erklären, wenn sie danach fragen.“ Entscheidend sei, so Dr. Schell, dass die Erklärungen auf dem Niveau eines Kindes geschehen. Der Experte ergänzt, dass Eltern oder Erziehende nicht aktiv das Thema bei Kindern forcieren sollen, sondern sich auf mögliche Fragen vorbereiten müssen.

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Dienstag, 19. April 2022

Pressemitteilung: Was die Kriegsangst mit den BundeswehrsoldatenInnen macht – und wie Angehörige nun reagieren sollen

Bad Saulgau, 19. April 2022: Zwar war die Bundeswehr in der Vergangenheit bereits in Krisengebieten in Europa im Einsatz, aber nun entsteht nach vielen Jahren erstmals durch den Krieg zwischen Russland und der Ukraine eine Situation der unmittelbaren Bedrohung, also ein Einsatz für deutsche Soldaten. Für Dr. med. Gerhard Schell, Ärztlicher Direktor der Akutklinik Bad Saulgau sowie Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, verändert sich für viele Soldatinnen und Soldaten das Gefühl der Sicherheit: „Bisher war die Bedrohung weit weg. Wenn es Bundeswehreinsätze gab, dann außerhalb des Landes. Nun ist die Bedrohung hier bei der Familie.“ Dr. Schell, ebenso Facharzt für Neurologie und Psychiatrie sowie Psychoanalytiker, betreut auch Soldaten in der Fachklinik und sieht die Gefahr einer extremen Belastung für die Soldatinnen und Soldaten, da sich die ursprünglichen Voraussetzungen ihrer Verpflichtung geändert haben. Der Experte sieht für die Angehörigen Möglichkeiten der notwendigen Unterstützung. Ein Bundeswehreinsatz im Rahmen eines akuten NATO-Einsatzes oder eine aktive Verteidigung der deutschen Grenzen durch eine akute militärische Bedrohung war in den letzten Jahrzehnten unwahrscheinlich. Dies hat sich schlagartig geändert. Und damit verändert sich für viele Soldaten auch die Voraussetzung, unter der sie sich verpflichtet haben. Dr. Schell: „Manche Soldaten erkennen jetzt, welche Aufgaben und Gefahren ihr Beruf tatsächlich besitzt. Viele Bundeswehrsoldaten sehen nun, dass sie vielleicht in den Krieg müssen, mit allem, was dazugehört.“

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Mittwoch, 26. Januar 2022

Pressemitteilung: Stresserkrankungen werden oft zu spät erkannt. Seit der COVID-19-Pandemie nehmen Depressionen und Angststörungen zu

Reduzierte zwischenmenschliche Kontakte, veränderte Tagesstrukturen im Homeoffice, fehlendes soziales Verbundenheitsgefühl und zunehmende Isolation bringen viele Menschen derzeit aus dem Gleichgewicht. Stresserkrankungen wie Angststörungen und Depressionen nehmen zu, wie internationale Studien wie die aktuelle Lancet-Studie zu Depressionen und Angststörungen seit der COVID19-Pandemie aufzeigen. „Corona bringt bestimmte Dinge jetzt zum Kochen“, so Dr. med. Gerhard Schell, Ärztlicher Direktor der Akutklinik Bad Saulgau, zu der aktuellen Situation. Auch in der Klinik ist der Anteil an Patientinnen und Patienten mit akuten Depressionen und Angststörungen seit der COVID-19-Pandemie um rund ein Viertel angestiegen. „Jeder Einzelne ist jetzt gefordert, sich mit seiner individuellen seelischen und gesellschaftlich-sozialen Lage auseinanderzusetzen“, erklärt der Psychoanalytiker. Seine Empfehlung: „Warten Sie nicht zu lange mit dem Gang zum Arzt oder Psychotherapeuten, sonst können schwere Verläufe oder Chronifizierungen einer Depressionserkrankung die Folge sein.“ Unter Ängsten, Sorgen und Niedergeschlagenheit leiden derzeit viele, hervorgerufen durch die Einschränkungen und Entbehrungen in der Pandemie. „Einem Großteil der Menschen fällt es schwer, die Ungewissheit auszuhalten“, so Dr. Schell. „Durch die COVID-19-Pandemie können zudem alte Ängste wieder hervorgerufen werden“, erläutert der Arzt. Ein Beispiel hierfür ist die pandemiebedingte Tendenz zur Isolation, welche bei vielen jetzt alte Erfahrungen von Alleinsein und Verlassenheit aus der Kindheit wieder hervorruft. „Hier kommen bei zahlreichen Erwachsenen Kindheitstraumata in verschiedenen Ausprägungen hoch“, so der Psychotherapeut.

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